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Suchbegriff: Branchentrends und Analysen

Das Handelsblatt analysiert fünf DAX-Aktien, die im vergangenen Jahr um über 20 % gefallen sind, wobei der Schwerpunkt auf SAP, Adidas und Zalando liegt. Trotz der für die meisten Unternehmen prognostizierten Rekordgewinne stehen diese vor Herausforderungen wie Währungsschwankungen, Zollpolitik und Bewertungsproblemen. Der Artikel enthält detaillierte Finanzkennzahlen und Wachstumsprognosen für jedes Unternehmen.
Die Bank of America hat das Rating der Swatch Group von „Underperform“ auf „Neutral“ angehoben und ihr Kursziel von 150 CHF auf 200 CHF erhöht, was einem Aufwärtspotenzial von fast 10 % entspricht. Die Heraufstufung folgt auf den 14-Monats-Höchststand der Swatch-Aktie und den optimistischen Ausblick für 2026 von CEO Nick Hayek, obwohl Analysten aufgrund von Cashflow-Problemen und den negativen Auswirkungen des starken Schweizer Frankens auf den Umsatz weiterhin vorsichtig bleiben.
Die Zürcher Kantonalbank berichtet von einer deutlichen Sektorrotation an den globalen Aktienmärkten seit Ende Oktober 2025, wobei Technologie- und Konsumgüteraktien an Attraktivität verloren haben, während Energie-, Grundstoff- und Industriesektoren an Bedeutung gewonnen haben. Auslöser für diese Verschiebung waren die Zinspolitik der US-Notenbank und Befürchtungen hinsichtlich einer Technologieblase, wobei geopolitische Spannungen die Rotation zusätzlich vorantrieben. Während diese Sektoren eine Erholung ihrer Bewertungen erleben, warnt die Bank, dass eine nachhaltige Rotation ein verbessertes Gewinnwachstum erfordert, und behält Technologie aufgrund der starken Gewinnentwicklung als bevorzugten Sektor bei.
Die Pünktlichkeit der Deutschen Bahn sank im Januar aufgrund des strengen Winterwetters auf nur noch 52,1 % und blieb damit weiterhin schlecht, nachdem sie im Oktober 2025 mit 51,5 % einen historischen Tiefstand erreicht hatte. Das Eisenbahnunternehmen führt Reformen durch und erhält 23 Milliarden Euro an Bundesmitteln, um die marode Infrastruktur zu sanieren und die Zuverlässigkeit des Dienstes zu verbessern. CEO Evelyn Palla strebt für 2026 eine Pünktlichkeit von 60 % an.
Der deutsche Einkaufsmanagerindex verbesserte sich im Januar auf 49,1 und erreichte damit ein Dreimonatshoch gegenüber 47,0 im Dezember, was auf einen verlangsamten Rückgang im verarbeitenden Gewerbe hindeutet. Der PMI der Eurozone stieg von 48,8 auf 49,5 und blieb damit zwar unter der Wachstumsschwelle, zeigte jedoch Anzeichen einer Stabilisierung. Während einige Länder wie Frankreich und Griechenland eine Verbesserung verzeichneten, mussten andere wie Italien und Spanien Rückgänge hinnehmen. Analysten gehen aufgrund geopolitischer Spannungen und erhöhter Verteidigungsausgaben von einer möglichen Erholung der Produktion von Verteidigungsgütern aus, obwohl die Lage aufgrund anhaltender Lagerbestandsreduzierungen weiterhin fragil ist.
Der deutsche Bierabsatz verzeichnete 2025 den stärksten Rückgang seit 1993 und sank um 6 % auf 7,8 Milliarden Liter, womit er erstmals unter die Marke von 8 Milliarden Litern fiel. Als Hauptgründe nennt der Deutsche Brauer-Bund einen Trend zu einem gesünderen Lebensstil, veränderte Trinkgewohnheiten und wirtschaftliche Faktoren. Während traditionelles Bier und Biermischgetränke Rückgänge verzeichneten, war alkoholfreies Bier die einzige Wachstumsbranche und überschritt erstmals 10 % des Einzelhandelsumsatzes.
Die Ölpreise sind nach Anzeichen einer diplomatischen Annäherung zwischen den USA und dem Iran deutlich gesunken. Brent-Rohöl fiel um 5 % auf unter 66 USD und WTI um über 4 %. Obwohl die OPEC+ ihre Produktionskürzungen beibehielt, reagierte der Markt positiv auf die entspannten geopolitischen Spannungen. Der Iran zeigte sich gesprächsbereit, während die USA zuvor den militärischen Druck erhöht hatten. Versorgungsengpässe in Kasachstan und Winterstürme in den USA stützen weiterhin die Preise, aber der diplomatische Tauwetter ist der wichtigste Markttreiber.
Der Geflügelkonsum in der Schweiz erreichte 2024 mit 15,9 kg pro Kopf ein Rekordniveau, was einem Anstieg von 73 % seit 2000 entspricht. Während der Schweinefleischkonsum zurückgeht und der Rindfleischkonsum stagniert, verzeichnet Hühnerfleisch ein starkes Wachstum, das von internationalen Fast-Food-Ketten wie McDonald's, KFC und Popeyes angetrieben wird. Trotz einer heimischen Produktion von über 9 Millionen geschlachteten Hühnern wird ein Drittel des Verbrauchs importiert, hauptsächlich aus Brasilien. Schweizer Landwirte profitieren von vorhersehbaren Preisen mit garantierten Margen in der Geflügelzucht.
Der Flughafen Zürich verzeichnete im Januar 2026 einen Anstieg der Flugbewegungen um 3 % gegenüber dem Vorjahresmonat, mit 19.826 Starts und Landungen. Der verkehrsreichste Tag fiel mit dem Beginn des Weltwirtschaftsforums in Davos zusammen, während sich der Flughafen weiterhin von den Auswirkungen der COVID-19-Pandemie erholt und 2025 einen Rekord von 32,6 Millionen Passagieren erreicht hat.
Der Einkaufsmanagerindex für die Industrie in der Schweiz stieg im Januar auf 48,8 Punkte, was einem Anstieg von 2,4 Punkten gegenüber Dezember entspricht, bleibt jedoch unter der Wachstumsschwelle von 50 Punkten. Während sich die Stimmung in der Industrie leicht verbesserte, bleibt der Sektor zum 37. Mal in Folge gedämpft. Im Gegensatz dazu stieg der PMI für den Dienstleistungssektor auf 53,8 Punkte und blieb damit zum zweiten Mal in Folge seit Mai 2025 über der Wachstumsschwelle.

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